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Ratgeber Schilddrüsenüberfunktion

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Schilddrüsenüberfunktion
Wissenswertes zu einer Schilddrüsenüberfunktion

Eine vitaminreiche Ernährung, ein gesunder Ausgleich zwischen stressigen, unruhigen Momenten und Entspannungszeiten und eine ausgewogene Jodversorgung spielen für Menschen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, eine wichtige Rolle. Von der Schilddrüsenüberfunktion Betroffene können selbst einige Maßnahmen im Umgang mit ihrer Erkrankung beachten. Dabei sind der Verzicht beziehungsweise der eingeschränkte Konsum bestimmter Lebensmittel, wie etwa Cola und Kaffee ebenso bedeutsam, wie der Abbau von Stress und Hektik. Bei der Jodversorgung des Körpers sollten Menschen mit Schulddrüsenüberfunktion ihren behandelnden Arzt um Rat bitten. Das gilt auch für den individuellen Ernährungsplan für Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion.

Wissenswertes zu einer Schilddrüsenüberfunktion

Was sollte bei einer Schilddrüsenüberfunktion beachtet werden?

Menschen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, sollten einige Maßnahmen beachten. Eine wichtige Rolle spielt etwa die Einnahme der Medikamente, die der Arzt dem Betroffenen aufgrund der Schilddrüsenüberfunktion verordnet hat. Auch eine gesunde, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung und ausreichend viele Ruhepausen sind für Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion von großer Bedeutung. Auch der Verzicht auf das Rauchen und auf lange Sonnenbäder und Saunabesuche kann sich bei Patienten, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, positiv auswirken.

Ernährung bei einer Schilddrüsenüberfunktion

Bei Menschen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, spielt die richtige Ernährung eine große Rolle. Die von der Schilddrüsenüberfunktion Betroffenen sollten viel trinken. Dabei sollten Patienten mit einer Schilddrüsenüberfunktion jedoch auf Getränke, wie Cola oder Kaffee verzichten, beziehungsweise den Konsum dieser Getränke einschränken. Auch Alkohol sollte nur in geringem Maße von Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion konsumiert oder komplett eingestellt werden. Bezüglich ihres individuellen Ernährungsplans sollten die Betroffenen ihren behandelnden Arzt ansprechen.

Jodversorgung bei Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion

Um Erkrankungen der Schilddrüse entgegen zu wirken, ist eine ausreichende Jodversorgung des Körpers bedeutsam. Jod wird dem Körper nicht nur durch die Nahrung zugeführt. Gerade in Deutschland ist es häufig kaum möglich, dem Körper ausreichend viel Jod zuzuführen. Einfacher ist dies in Regionen, die unmittelbar am Meer liegen, wo der Jodgehalt bereits in der Luft sehr hoch ist. Menschen, die etwa unter der Basedowschen Krankheit leiden oder die eine Veranlagung haben, an dieser zu erkranken, sollten auf den übermäßigen Konsum von Jod verzichten. Denn zu viel Jod kann etwa die Kropfbildung oder eine Schädigung der Schilddrüse begünstigen.

Jod ist etwa in Meeresfrüchten, Spinat, schwarzem Tee, Eiern, Rindfleisch und Roggenbrot enthalten. Welche Mengen an Jod ein Mensch, der unter einer Schilddrüsenüberfunktion leidet, zu sich nehmen darf, sollte dies mit seinem behandelnden Arzt besprechen. In der Regel gilt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eine Tagesdosis von etwa 180 bis 200 Mikrogramm Jod als empfehlenswert. Dies sollte jedoch jeweils individuell für Patienten, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, abgeklärt werden.

Stressabbau bei Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion

Menschen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, empfinden häufig eine innere Unruhe oder Anspannung. Zudem reagieren Patienten mit einer Schilddrüsenüberfunktion häufig sensibel auf Stress. Auf Stresssituationen reagieren Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion oft mit Erschöpfungszuständen. Da ihr Körper durch die Schilddrüsenüberfunktion häufig überlastet ist, sollten die Betroffenen darauf achten, Stress abzubauen. Hilfe können bei Patienten mit einer Schilddrüsenüberfunktion etwa Entspannungskurse oder eine Therapie zur Stressreduktion bieten.

Daniela Lukaßen

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Diagnose Schilddrüsenüberfunktion

Während der Arzt früher nur den Umfang des Halses messen konnte, um festzustellen, ob der Patient unter einer Vergrößerung der Schilddrüse leidet, stehen ihm heute zahlreiche Verfahren zur Diagnose einer Schilddrüsenüberfunktion zur Verfügung. Die Diagnose einer Schilddrüsenüberfunktion kann er etwa anhand einer Blutuntersuchung stellen. Dabei werden die Blutwerte im Labor ausgewertet. Mit verschiedenen Testverfahren lassen sich etwa die Hormonwerte ermitteln. Auch der Ultraschall wird angewandt, um zu ermitteln, ob Größe, Form und Struktur der Schilddrüse der Norm entsprechen. Ein weiteres Instrument zur Diagnose der Schilddrüsenüberfunktion ist die Szintigrafie, mit deren Hilfe der Arzt etwa Aufschlüsse über mögliche Knoten erhalten kann.

Therapie Schilddrüsenüberfunktion

Wird eine Schilddrüsenüberfunktion nicht rechtzeitig behandelt, können schwere Erkrankungen bis hin zu einer lebensbedrohlichen Krise die Folge sein. Eine frühzeitige Therapie ist darum in vielen Fällen notwendig. Bei der Schilddrüsenüberfunktion kommen unterschiedliche Therapien und Behandlungsmöglichkeiten infrage. Diese richten sich etwa nach der Schwere der Erkrankung. Eine mögliche Therapie der Schilddrüsenüberfunktion ist etwa die medikamentöse Behandlung. Diese ist jedoch nicht in jedem Fall ausreichend um muss gegebenenfalls um weitere Therapien ergänzt werden. Als weitere Therapien stehen die Radio-Jod-Therapie und die chirurgische Behandlung in Form einer Operation, bei der der Teile der Schilddrüse oder die komplette Schilddrüse entfernt werden, zur Verfügung.

Eine vitaminreiche Ernährung, ein gesunder Ausgleich zwischen stressigen, unruhigen Momenten und Entspannungszeiten und eine ausgewogene Jodversorgung spielen für Menschen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, eine wichtige Rolle. Von der Schilddrüsenüberfunktion Betroffene können selbst einige Maßnahmen im Umgang mit ihrer Erkrankung beachten. Dabei sind der Verzicht beziehungsweise der eingeschränkte Konsum bestimmter Lebensmittel, wie etwa Cola und Kaffee ebenso bedeutsam, wie der Abbau von Stress und Hektik. Bei der Jodversorgung des Körpers sollten Menschen mit Schulddrüsenüberfunktion ihren behandelnden Arzt um Rat bitten. Das gilt auch für den individuellen Ernährungsplan für Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion.