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Ratgeber Schilddrüsenüberfunktion

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Schilddrüsenüberfunktion
Therapie einer Schilddrüsenüberfunktion

Wird eine Schilddrüsenüberfunktion nicht rechtzeitig behandelt, können schwere Erkrankungen bis hin zu einer lebensbedrohlichen Krise die Folge sein. Eine frühzeitige Therapie ist darum in vielen Fällen notwendig. Bei der Schilddrüsenüberfunktion kommen unterschiedliche Therapien und Behandlungsmöglichkeiten infrage. Diese richten sich etwa nach der Schwere der Erkrankung. Eine mögliche Therapie der Schilddrüsenüberfunktion ist etwa die medikamentöse Behandlung. Diese ist jedoch nicht in jedem Fall ausreichend um muss gegebenenfalls um weitere Therapien ergänzt werden. Als weitere Therapien stehen die Radio-Jod-Therapie und die chirurgische Behandlung in Form einer Operation, bei der der Teile der Schilddrüse oder die komplette Schilddrüse entfernt werden, zur Verfügung.

Therapie einer Schilddrüsenüberfunktion

Da das Nichtbehandeln einer Schilddrüsenüberfunktion häufig schwere Erkrankungen zur Folge haben kann, ist eine frühzeitige Therapie oft notwendig. Die Therapie einer Schilddrüsenüberfunktion kann je nach Schwere der Erkrankung durch Medikamente, Operationen oder die Behandlung mit Radiojod erfolgen. Wichtig sind ein Gespräch mit dem Arzt und eine körperliche Untersuchung.

Therapie einer Schilddrüsenüberfunktion mit Medikamenten

Um zunächst die übermäßige Produktion der Schilddrüsenhormone einzuschränken, werden bei der medikamentösen Therapie einer Schilddrüsenüberfunktion Thyreostatika verabreicht. Gerade bei älteren Patienten ist häufig eine lebenslange Therapie der Schilddrüsenüberfunktion mit Medikamenten notwendig, wenn die Hormonproduktion nach Absetzen der Medikamente erneut stark ansteigt. Die Medikamente, die der Arzt bei einer Schilddrüsenüberfunktion verabreicht, wirken in erster Linie symptomatisch. Das bedeutet, sie hemmen die Symptome, behandeln aber nicht die eigentlichen Ursachen der Schilddrüsenüberfunktion.

Zur medikamentösen Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion gibt es in der Regel Medikamente mit drei verschiedenen Wirkmechanismen. Einige Medikamente, die bei einer Schilddrüsenüberfunktion verschrieben werden, verringern die Ausschüttung von Hormonen in das Blut. Andere hemmen den Jodeinbau bei der Hormonbildung oder schränken die Bildung von Schilddrüsenhormonen ein. Eine medikamentöse Therapie der Schilddrüsenüberfunktion erfolgt häufig langfristig. Zwar kann schon nach kurzer Zeit festgestellt werden, dass die Produktion der Schilddrüsenhormone sich normalisiert, aber besonders Menschen, die unter der Basedowschen Krankheit leiden, müssen über einen sehr langen Zeitraum Medikamente gegen die Schilddrüsenüberfunktion und ihre Symptome einnehmen.

Die Radiojod-Therapie zur Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion

Bei einer Radiojod-Therapie zur Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion wird dem Patienten radioaktives Jod verabreicht. Durch die radioaktive Strahlung wird das Gewebe der Schilddrüse zerstört. Diese Form der Therapie einer Schilddrüsenüberfunktion erfolgt stationär. Da die Strahlenbelastung für den Patienten hoch ist, wird diese Behandlungsform der Schilddrüsenüberfunktion in der Regel nicht bei Schwangeren angewendet.

Operative Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion

Wenn andere Therapien der Schilddrüsenüberfunktion nicht effektiv waren, raten Ärzte häufig zu einer Operation. Bei dieser wird dem Patienten ein Teil seiner Schilddrüse oder die gesamte Schilddrüse entfernt. Im Vorfeld der Operation bei einer Schilddrüsenüberfunktion wird der Patient häufig mit Medikamenten behandelt, um die Funktion der Schilddrüse zu normalisieren. Obwohl die Operation der Schilddrüse zu einer der am häufigsten angewandten Operationen gehört, können Risiken nicht vollständig ausgeschlossen werden. Bei einem operativen Eingriff zur Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion kann es etwa zu einer Beeinträchtigung der Stimmbänder kommen. Bei einigen Patienten, die an einer Schilddrüsenüberfunktion gelitten haben, kann es nach der Operation zu einer zu geringen Hormonproduktion kommen, sodass sie das Schilddrüsenhormon medikamentös einnehmen müssen.

Daniela Lukaßen

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Die Ursachen für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion sind vielfältig. Häufig ist die Basedowsche Krankheit, auch Morbus Basedow genannt, ausschlaggebend für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion. Auch die Schilddrüsenautonomie kann die Ursache für eine Schilddrüsenüberfunktion sein. Die übermäßige Aufnahme von Jod, zum Beispiel durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, kann eine Schilddrüsenüberfunktion etwa bei Menschen begünstigen, die bereits eine Veranlagung zu dieser Erkrankung haben. Auch bei Schwangeren kann es aufgrund der Produktion bestimmter Hormone bis etwa zur 20. Schwangerschaftswoche zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommen.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion, die auch als Hyperthyreose bezeichnet wird, produziert die Schilddrüse zu viele Hormone. Aufgrund der übermäßigen Produktion der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin kommt es zu einer Steigerung der Stoffwechselprozesse im Körper. Bei Menschen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, können unterschiedliche Symptome auftreten. So äußern sie sich zum Beispiel in Unruhezuständen, Gewichtsabnahme trotz gutem Appetit, starkem Schwitzen und Fieber. Die Schilddrüsenüberfunktion gehört zu den häufigsten Erkrankungen der Schilddrüse. Insbesondere Frauen und ältere Menschen sind von dieser Erkrankung betroffen. Die Ursachen für eine Schilddrüsenüberfunktion sind vielfältig. Eine frühzeitige Behandlung der Erkrankung ist ratsam.

Eine vitaminreiche Ernährung, ein gesunder Ausgleich zwischen stressigen, unruhigen Momenten und Entspannungszeiten und eine ausgewogene Jodversorgung spielen für Menschen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, eine wichtige Rolle. Von der Schilddrüsenüberfunktion Betroffene können selbst einige Maßnahmen im Umgang mit ihrer Erkrankung beachten. Dabei sind der Verzicht beziehungsweise der eingeschränkte Konsum bestimmter Lebensmittel, wie etwa Cola und Kaffee ebenso bedeutsam, wie der Abbau von Stress und Hektik. Bei der Jodversorgung des Körpers sollten Menschen mit Schulddrüsenüberfunktion ihren behandelnden Arzt um Rat bitten. Das gilt auch für den individuellen Ernährungsplan für Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion.