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Ratgeber Schilddrüsenüberfunktion

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Schilddrüsenüberfunktion
Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion

Die Ursachen für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion sind vielfältig. Häufig ist die Basedowsche Krankheit, auch Morbus Basedow genannt, ausschlaggebend für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion. Auch die Schilddrüsenautonomie kann die Ursache für eine Schilddrüsenüberfunktion sein. Die übermäßige Aufnahme von Jod, zum Beispiel durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, kann eine Schilddrüsenüberfunktion etwa bei Menschen begünstigen, die bereits eine Veranlagung zu dieser Erkrankung haben. Auch bei Schwangeren kann es aufgrund der Produktion bestimmter Hormone bis etwa zur 20. Schwangerschaftswoche zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommen.

Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion

Die Schilddrüsenüberfunktion kann durch unterschiedliche Faktoren begünstigt und ausgelöst werden. In den meisten Fällen sind die Basedowsche Krankheit, die auch Morbus Basedow genannt wird, und die sogenannte Schilddrüsenautonomie als Ursachen für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion zu nennen. Bei Menschen, die bereits eine Veranlagung zu einer Schilddrüsenüberfunktion haben, kann auch der übermäßige und regelmäßige Konsum von Jod, etwa durch jodhaltige Medikamente, die sie regelmäßig einnehmen müssen, oder durch Kontrastmittel, die zum Beispiel beim Röntgen zum Einsatz kommen, zur Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion führen.

Morbus Basedow als Ursache für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion

Ein Auslöser für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion kann die Basedowsche Krankheit sein. Sie wird auch als Morbus Basedow bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, dass der Körper sich gegen die eigene Schilddrüse richtet. Das Immunsystem bildet bei Morbus Basedow darum Antikörper gegen die eigene Schilddrüse. Diese produziert in der Folge mehr Hormone und begünstigt so eine Schilddrüsenüberfunktion.

Ausgelöst werden kann die Erkrankung etwa durch psychische Faktoren. Aber auch Rauchen kann sich negativ auswirken. Und auch weitere Faktoren können die Ursache bilden. Bei Morbus Basedow als Ursache für die Schilddrüsenüberfunktion ist meist ein Mangel an Jod ausschlaggebend für die Entwicklung der Krankheit. Häufig entsteht zunächst im Rahmen der Schilddrüsenüberfunktion ein Kropf, der auch als Struma bezeichnet wird. Er bildet autonome Zellinseln, die eine Vielzahl von Hormonen produzieren und die häufig nicht durch den Körper kontrolliert werden können.

Schilddrüsenautonomie als Ursache für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion

Eine häufige Ursache für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion ist die sogenannte Schilddrüsenautonomie. Bei der Schilddrüsenautonomie erfolgt in einzelnen Teilen der Schilddrüse eine übermäßige Produktion von Schilddrüsenhormonen. Der eigentliche Bedarf des Körpers an Schilddrüsenhormonen wird dabei überstiegen. Die Bereiche, in denen Schilddrüsenhormone unkontrolliert produziert werden, werden auch als heiße Knoten bezeichnet.

Entzündung als Ursache für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion

Eine weitere Ursache für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion kann eine Entzündung der Schilddrüse sein. Oftmals werden Hormone freigesetzt, wenn das Gewebe innerhalb der Schilddrüse durch eine Entzündung angegriffen wird. In den meisten Fällen klingen die Symptome gemeinsam mit dem Abklingen der Entzündung ab.

Schwangerschaft als Ursache für die Entstehung einer Schilddrüsenüberfunktion

In den ersten Schwangerschaftswochen produzieren viele Frauen das Schwangerschaftshormon Human Chorionic Gonadotropine, kurz HCG, das dem Hormon TSH sehr ähnelt. Weil das HCG sich nach der 20. Schwangerschaftswoche wieder verringert, verringern sich ab diesem Zeitpunkt meist auch die Symptome der Schilddrüsenüberfunktion.

Daniela Lukaßen

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Therapie Schilddrüsenüberfunktion

Wird eine Schilddrüsenüberfunktion nicht rechtzeitig behandelt, können schwere Erkrankungen bis hin zu einer lebensbedrohlichen Krise die Folge sein. Eine frühzeitige Therapie ist darum in vielen Fällen notwendig. Bei der Schilddrüsenüberfunktion kommen unterschiedliche Therapien und Behandlungsmöglichkeiten infrage. Diese richten sich etwa nach der Schwere der Erkrankung. Eine mögliche Therapie der Schilddrüsenüberfunktion ist etwa die medikamentöse Behandlung. Diese ist jedoch nicht in jedem Fall ausreichend um muss gegebenenfalls um weitere Therapien ergänzt werden. Als weitere Therapien stehen die Radio-Jod-Therapie und die chirurgische Behandlung in Form einer Operation, bei der der Teile der Schilddrüse oder die komplette Schilddrüse entfernt werden, zur Verfügung.

Diagnose Schilddrüsenüberfunktion

Während der Arzt früher nur den Umfang des Halses messen konnte, um festzustellen, ob der Patient unter einer Vergrößerung der Schilddrüse leidet, stehen ihm heute zahlreiche Verfahren zur Diagnose einer Schilddrüsenüberfunktion zur Verfügung. Die Diagnose einer Schilddrüsenüberfunktion kann er etwa anhand einer Blutuntersuchung stellen. Dabei werden die Blutwerte im Labor ausgewertet. Mit verschiedenen Testverfahren lassen sich etwa die Hormonwerte ermitteln. Auch der Ultraschall wird angewandt, um zu ermitteln, ob Größe, Form und Struktur der Schilddrüse der Norm entsprechen. Ein weiteres Instrument zur Diagnose der Schilddrüsenüberfunktion ist die Szintigrafie, mit deren Hilfe der Arzt etwa Aufschlüsse über mögliche Knoten erhalten kann.

Eine vitaminreiche Ernährung, ein gesunder Ausgleich zwischen stressigen, unruhigen Momenten und Entspannungszeiten und eine ausgewogene Jodversorgung spielen für Menschen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, eine wichtige Rolle. Von der Schilddrüsenüberfunktion Betroffene können selbst einige Maßnahmen im Umgang mit ihrer Erkrankung beachten. Dabei sind der Verzicht beziehungsweise der eingeschränkte Konsum bestimmter Lebensmittel, wie etwa Cola und Kaffee ebenso bedeutsam, wie der Abbau von Stress und Hektik. Bei der Jodversorgung des Körpers sollten Menschen mit Schulddrüsenüberfunktion ihren behandelnden Arzt um Rat bitten. Das gilt auch für den individuellen Ernährungsplan für Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion.